Plakatinstallation am Hechinger Eck führt zu Debatte: Das NEUE Tübinger Modell, Gemeingüter statt Wohnungsnot?!

Auf Facebook, im Tagblatt und auf verschiedenen Internetseiten wird über eine Großplakat-Installation am Hechinger Eck berichtet. Auf dem Plakat wird das “NEUE Tübinger Modell” angekündigt. Das Wohnraum-Bündnis hat mit einem Leserbrief das “NEUE Tübinger Modell” und die Reaktion von Oberbürgermeister Boris Palmer kommentiert. Wir dokumentieren hier diesen Leserbrief, sowie darunter den Text des Plakats sowie Links zu Berichten über die Plakat-Aktion:

Als Wohnraumbündnis begrüßen wir die Initiative “NEUES Tübinger
Modell”, Wohnraum in Zukunft nicht mehr Markt und Profit zu überlassen.
Baugruppen und Eigentumswohnungen kritisch zu hinterfragen und über
genossenschaftliche, eigentumsneutralisierende Modelle nachzudenken, ist
aus unserer Sicht der richtige Weg zu langfristig
bezahlbarem Wohnraum. Schön zu lesen, dass OB Palmer auch kreativ in
diese Richtung denkt! Wie auf dem Großtransparent am Hechinger Eck
stand: “Hausbesetzungen, Wohnprojekte, Baugruppen: Für die Zukunft
planen heißt aus Erfahrung lernen! Tübingen für Alle. Demnächst auch im
Saiben und in der Weststadt”. Wir freuen uns drauf!
(erschienen im Schwäbischen Tagblatt am 1.3.2016)

neues tuebinger modell

 

 

 

 

 

 

 

Der Text des Großplakats:

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Tübingen hält Kapital und Markt in Zukunft für entbehrlich

solidarisch. kollektiv. selbstverwaltet.

Am Hechinger Eck entsteht: Das NEUE Tübinger Modell

  • Ein Quartier, das langfristig bezahlbares Wohnen für alle in Gemeineigentum garantiert.
  • Ein Quartier, in dem Wohnraum dem Guten Leben dient – unabhängig von Eigenkapital und jenseits von Konkurrenz und Profit.
  • Hier vergibt die Stadt Tübingen in Erbpacht Flächen an Initiativen, die ohne Profitinteressen langfristig bezahlbaren Wohnraum schaffen.
  • Hier entsteht ein Quartier, in dem sich alle die Miete leisten können: Senior*innen, Studierende, Menschen mit Handicap, Geflüchtete / Neubürger*innen, Alleinerziehende, Familien, Menschen in schlecht bezahlten Berufen,…
  • Hier entstehen Gebäude in vielfältigen Zuschnitten, die Gemeinschaft und Eigensinn ermöglichen: Einzelappartements, Wohngemeinschaften, Clusterwohnungen,…
  • Hier wird kollektive Infrastruktur mit aufgebaut: Gemeinsame Kantine mit vielfältiger Nutzungsmöglichkeit, Mediathek, nachbarschaftliches Gesundheits- und Beratungszentrum, Lebensmittelkooperative mit Vertragslandwirtschaft in der Region,…

Hausbesetzungen, Wohnprojekte, Baugruppen: Für die Zukunft planen heißt aus Erfahrung lernen!

Universitätsstadt Tübingen , Referat für Dekommodifizierung, Gemeingüter und Soziale Infrastruktur

Tübingen für Alle

Demnächst auch im Saiben und in der Weststadt

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https://www.facebook.com/Referat-f%C3%BCr-Dekommodifizierung-Gemeing%C3%BCter-und-Soziale-Infrastruktur-1007099139360648/timeline

indymedia: http://de.indymedia.org/node/8262

Tagblatt: http://www.tagblatt.de/Nachrichten/Mit-einem-satirischen-Plakat-warben-Aktivisten-fuer-alternative-Wohnformen-277961.html

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