OB-KandidatInnen für Mietenstopp

Beim OB-Wahl-Podium der gemeinwohlorientierten Initiativen haben sich alle drei OB-KandidatInnen (Boris Palmer, Ulrike Baumgärtner, Sofie Geisel) für Mietenstopp ausgesprochen – und als Zeichen für „Ja“ die Hände der bundesweiten Kampagne Mietenstopp hochgehalten.
🙂

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Bericht in Chrismon – Blog Wohnlage

Dorothea Heintze hat Ende September anlässlich des OB-Wahlkampfes auf dem Blog „Wohnlage“ des Magazins Chrismon einen lesenswerten Artikel über die Stadtentwicklung in Tübingen geschrieben – und dafür auch unser Foto von der Neckarmauer mit Transparent „Keine Profite mit der Miete“ genutzt 🙂
https://chrismon.evangelisch.de/blogs/wohnlage/ob-wahl-in-tuebingen-kampf-um-bezahlbaren-wohnraum

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Stadtführung „Mietenwahnsinn und Alternativen in Tübingen“

Das Tübinger Wohnraumbündnis lädt ein:

Stadtführung „Mietenwahnsinn und Alternativen in Tübingen“

Dienstag 18.10., 17-19 Uhr, Start vor dem Klubhaus, Wilhelmstraße 30

im Rahmen der Ernst & Karola Bloch Woche 2022

Seit Jahren gehört Tübingen zu den Städten mit den höchsten Mieten deutschlandweit. Bezahlbaren Wohnraum zu finden – und zu behalten – wird immer schwieriger. Gleichzeitig gibt es in Tübingen viele progressive und alternative Ansätze von Stadtentwicklung und Wohnformen. In dieser Stadtführung gehen wir vom Klubhaus über die Innenstadt in die Südstadt. Dabei kommen wir vorbei an ehemals besetzten Häusern, der alten europäischen Stadt und dem davon inspirierten „Tübinger Modell der Stadtentwicklung“, Wohnprojekten des Mietshäuser Syndikats, gentrifizierten Häusern, Ferienwohnungsanlagen, Spekulationsobjekten.

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Wohnpolitisches Podium zur OB-Wahl: Mo. 10.10., 20 Uhr, Brauwerk freistil

Wohn- und Bodenpolitik in Tübingen:
Bezahlbar Wohnen in der Stadt für Alle. Enkeltauglich, nachhaltig und divers.

Podiumsdiskussion mit den OB-Kandidat*innen
Sofie Geisel, Ulrike Baumgärtner, Boris Palmer
und Vertreter*innen wohnpolitischer Initiativen

am Montag 10.10.2022, 20 Uhr
(Saalöffnung und Getränkeverkauf ab 19:30 Uhr)
im Brauwerk freistil (großer Saal), Wöhrdstr. 25

Die Antworten der OB-Kandidat*innen auf die wohnpolitischen Wahlprüfsteine finden sich hier:
Wahlprüfsteine_Wohn-und-Bodenpolitik_Synopse

Zum Podium laden ein:
Beginen-Stiftung, regionale Koordination des Mietshäuser Syndikat, nestbau AG, Neue Nachbarn GmbH&Co KG, Wohnraumbündnis Tübingen, Wohnungslosenunterstützung Tübingen, Neustart: solidarisch leben + wohnen eG i.G.

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Wahlprüfsteine gemeinwohlorientierter Akteure zur Oberbürgermeister*innen-Wahl in Tübingen 2022

Mit 17 Fragen haben sich gemeinwohlorientierte Initiativen (darunter auch wir als Wohnraumbündnis) an die Kandidierenden für die Tübinger OB-Wahl im Oktober 2022 gewendet. Ausgangspunkte der Fragen sind:
Wohnen ist Menschenrecht! Wir wollen mit ganz vielen Menschen weiterbauen an der Stadt für Alle – eine Stadt und Teilorte, in der die Menschen lebenswert und bezahlbar wohnen können. Gemeinsam verfolgen wir Enkeltauglichkeit und umfassende Nachhaltigkeit, Inklusion und Diversität sowie Quartiers- und Sozialraumorientierung.
Hier ist das pdf mit den Fragen/Wahlprüfsteinen als Download zu finden:
https://neustart-solewo.de/files/download/materialien/Wahlpr%C3%BCfsteine_OB-Wahl-2022_T%C3%BCbingen_wohnpolitische-Gemeinwohlakteure_2022-05-18.pdf

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Broschüre „Wie finde ich eine Wohnung in Tübingen?“ von kit jugendhilfe

kit jugendhilfe und Runder Tisch Kinderarmut der Stadt Tübingen haben die Broschüre „Wie finde ich eine Wohnung in Tübingen – Schritt für Schritt, mit Tipps und Tricks“ veröffentlicht. In verständlicher Sprache finden sich darin Informationen für Jugendliche/junge Erwachsene, die eine Wohnung suchen: Wo suche ich eine Wohnung? Wie schreibe ich den Vermieter*innen? Wie kann ich meine Miete bezahlen? Was sind ALG2, Wohngeld, BAFÖG, Berufsausbildungshilfe, Kindergeld? Wer hilft bei Anträgen? Wieviel kostet eine Wohnung?

Die Broschüre kann hier als pdf heruntergeladen werden.

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Bericht über unseren Stadtrundgang in KONTEXT:Wochenzeitung und im Schwäbischen Tagblatt

Sowohl die KONTEXT:Wochenzeitung als auch das Schwäbische Tagblatt waren bei unserem Stadtrundgang im Rahmen des europaweiten Housing Action Days am Samstag 26.3. dabei und haben Artikel darüber veröffentlicht:

„Betongold in Tübingen: Für 28 Quadratmeter lassen sich in Tübingen 3.000 Euro pro Monat verlangen – sie müssen nur als Ferienwohnung ausgewiesen sein. Obwohl die Stadt viele Mittel der Wohnpolitik ausschöpft, gehören die Mieten zu den am schnellsten steigenden der Republik. Eine kritische Stadtführung zeigt Probleme auf.“
https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/574/betongold-am-neckar-8101.html

„Ein teures Grundbedürfnis. Wohnen. Münzgasse, Mühlstraße, Güterbahnhofsareal, Uhlandstraße und Südstadt: Anlässlich des europaweiten
Housing Action Day bot das Wohnraumbündnis eine mietenpolitische Stadtführung an.“
https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Ein-teures-Grundbeduerfnis-540183.html

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Housing Action Day Sa. 26.3.22: Stadtführung

Tübinger Stadtführung zum europaweiten Housing Action Day
Samstag 26.3.22 
15 Uhr Start vor der Münzgasse 13
17 Uhr gemütlicher Ausklang mit Essen und Trinken am 4-Häuser-Projekt, Hechingerstraße 35
Komm mit uns Betongold suchen!
Werde Zeug*in wilder Immobilienspekulation!
Triff auf Häuser, die mal bezahlbar vermietet wurden und heute teure Eigentums- und Ferienwohnungen oder Studierenden-WGs sind!
Auf unserem Stadtrundgang besuchen wir die Orte des Mietenwahnsinns in Tübingen – aber auch die Orte der lebenswerten Alternativen.
Und wir fordern: Umwandlungsverbot von Mietwohnungen! Mietenstopp! Vergesellschaftung der Immobilienkonzerne! Milieuschutzsatzung für Tübingen! Vorkaufsrechte statt Spekulation! Housing First! Stadt für alle! 

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Zweckentfremdungssatzung verschärft: Umwandlung in Ferienwohnungen eingeschränkt

Bereits im Jahr 2016 haben wir als Wohnraumbündnis auf die zunehmende Umwandlung von normalen Mietwohnungen in Ferienwohnungen hingewiesen. Damals hat das Tübinger Tagblatt unsere Recherche aufgegriffen und zum ersten Mal in Tübingen über das Problem berichtet (Link). Obwohl es dann weitere Zahlen dazu gab, beschloss der Gemeinderat eine Zweckentfremdungssatzung, die nur Leerstand aber nicht die Umwandlung in Ferienwohnungen betraf (Link).
Schon damals war es aus unserer Sicht ein Problem, dass Wohnungseigentümer:innen ihre Wohnungen lieber lukrativ als Ferien- oder Gästewohnungen vermieten anstatt bezahlbare Mietwohnungen in Deutschlands viertteuerster Stadt zu erhalten.

Der Gemeinderat hat am 10. März nun endlich eine Erweiterung der Satzung gegen die Zweckentfremdung von Wohnraum beschlossen: Eine Umwandlung von Wohnraum in Ferienwohnungen wird zukünftig nicht mehr möglich sein. Es können nur Räumlichkeiten, die bereits vor dem Zeitpunkt des Inkrafttretens der Satzung nachweislich für mehr als zehn Wochen in einem der letzten vier Kalenderjahre in baurechtlich zulässiger Weise als Unterkunft zur Fremdenbeherbergung genutzt wurden, genehmigt werden, wenn bis 30. Juni 2022 ein entsprechender Antrag eingereicht wurde. Ferienwohnungen in reinen Wohngebieten werden nur noch dieses Jahr geduldet und müssen dann in Wohnraum umgewandelt werden. Bei Verstößen drohen Geldbußen bis 100.000 Euro.

Dass die Stadtverwaltung erst jetzt diese Vorlage in den Gemeinderat gebracht hat, begründet Baubürgermeister Soehlke damit, dass erst vor einem Jahr auf Landesebene Möglichkeiten geschaffen worden seien, die Satzung lokal effektiv umzusetzen, die Einhaltung zu kontrollieren und Verstöße zu ahnden. Dabei helfen soll eine Registrierungspflicht für Wohnraum zum Zweck der Fremdenbeherbergung, verbunden mit einer Auskunftspflicht für Wohnungsverwalter und Internetportale wie Airbnb.

Nach Recherchen der Stadtverwaltung stieg die Anzahl der Angebote alleine bei Airbnb von 127 Wohnungen im Jahr 2018 auf 238 Wohnungen im Jahr 2021 – und Airbnb ist nur einer von vielen Anbietern. Dabei stiegen auch die Preise für die Übernachtungen: 2018 wurden zwischen 50 und 100 Euro verlangt, 2021 zwischen 80 und 160 Euro, im Sommer sogar 250 bis 400 Euro – pro Nacht! Oder wie das Tagblatt berichtet: Einzimmerwohungen auf Waldhäuser Ost mit 45 m² für 1900 Euro oder 25 m² für 1500 Euro im Monat!
Um mit Kurzzeitvermietungen hohe Rendite zu machen werden inzwischen komplette Häuser nach Eigentümerwechsel über Eigenbedarfsansprüche entmietet und auch Neubauten, die als Mietwohnungen genehmigt wurden, finden sich auf Internetportalen.

 

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Housing Action Day 26. März 2022

Auch dieses Jahr beteiligt sich das Wohnraumbündnis am europaweiten Aktionstag „Housing Action Day“ – demnächst gibt`s hier auf der Webseite mehr Infos.

Der bundeweite Aufruf findet sich hier: https://www.housing-action-day.net/
Die europaweite Vernetzung: https://housingnotprofit.org/housing-action-day/

 

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